Europäische Preis Europakolleg-Arenberg “Unionen, Gemeinschaften, Föderationen und Bürger“

Der Europäische Preis Europakolleg-Arenberg “Unionen, Gemeinschaften, Föderationen und Bürger“ wurde 2013 ins Leben gerufen und wird seit 2015 vergeben.
Der Preis ist eine Kooperation des Europakollegs mit der Arenberg Stiftung.

Ziel

Wie finden sich Völker und Länder zusammen, um partnerschaftliche Gemeinschaften von Bürgern zu bilden? Was kann man von solchen Gemeinschaften für den Prozess der europäischen Integration lernen? Der Europäische Preis Europakolleg-Arenberg  wird für einen herausragenden Beitrag in Geschichts-, Geistes- oder Sozialwissenschaften vergeben, der mittels historischer und/oder komparativer Analyse die Prinzipien und Mechanismen von Unionen, Gemeinschaften oder Föderationen untersucht und die Ergebnisse auf Fragen der Europäischen Integration anwendet. Der Europäische Preis Europakolleg-Arenberg ist mit EUR 5.000 dotiert.

Das Ziel des Europäischen Preises Europakolleg-Arenberg ist, eine Originalarbeit auszuwählen aus den Fachbereichen Geschichte, Wirtschaft, Recht, Soziologie, Politologie, Internationale Beziehungen oder aus einer Kombination von zwei oder mehr dieser Disziplinen. Die preisgekrönte Arbeit wird sich auszeichnen durch eine kritische Analyse und unverbrauchte und originäre  Herangehensweise an die wichtigsten Herausforderungen, denen Europa und die Europäer und Europäerinnen jetzt und in Zukunft gegenüberstehen. Sie wird sich stützen auf die historische und/oder komparative Untersuchung von Unionen und/oder Gemeinschaften von Bürgern, Völkern und/oder Ländern, die für einen gemeinsamen Zweck gebildet wurden. Dies kann einschließen, aber muss sich nicht beschränken auf unterschiedliche föderale Lösungen, die in Vergangenheit oder Gegenwart vorgeschlagen oder realisiert wurden.

Teilnahmebedingungen

Zwei Arten von Arbeiten sind für den Europäischen Preis Europakolleg-Arenberg zulässig.
1. Masterarbeiten, die an einer Universität in einem festen Zeitraum vor der Deadline für den Preis eingereicht wurden (siehe www.coleurope.eu/arenberg).
2. Beiträge von Doktoranden/Doktorandinnen, die im betreffenden Zeitraum in einem Doktorandenprogramm einer Universität eingeschrieben waren. Es werden nur Einreichungen von Einzel-Autoren/-Autorinnen akzeptiert.

In beiden Fällen darf die eingereichte Arbeit eine Länge von 30.000 Wörtern nicht überschreiten (inklusive Fußnoten, aber ohne Bibliographie). Bitte beachten Sie, dass dieses Limit ausnahmslos gilt. Längere Arbeiten werden nicht berücksichtigt. Nur in Englisch, Französisch oder Deutsch eingereichte Arbeiten werden akzeptiert.  
Sowohl eine veröffentlichte als auch eine unveröffentlichte Arbeit kann eingereicht werden. Falls unveröffentlicht, muss die Einreichung im Falle des Gewinns einen veröffentlichbaren Standard aufweisen, und das Preisgeld wird in zwei Tranchen ausgezahlt werden – die zweite nach der Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift.

Um für den Preis in Frage zu kommen, muss die Arbeit einen historischen und/oder komparativen Ansatz vorweisen, und die Analyse muss auf gegenwärtige oder zukünftige Fragen der europäischen Integration angewendet werden.

Der Preis

Der Preis wird von einer hochrangigen internationalen Expertenjury vergeben, eingeladen vom Europakolleg und der Arenberg Stiftung. Den Vorsitz der Jury hat der ehemalige Rektor des Europakollegs, Professor Paul DEMARET. Die Preisträgerin/der Preisträger wird ihre/seine preisgekrönte Arbeit bei einer öffentlichen Preisverleihung präsentieren.  Der Europäische Preis Europakolleg-Arenberg ist mit EUR 5.000 dotiert.

 


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