2 juni 2018

Arenberg Gold Medal for Merit for dr Schleidgen

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Laudatio by Duke Leopold d'Arenberg

Laudatio Dr. Wolf-Rüdiger Schleidgen : Arenbergische Verdienstmedaille in Gold - 2 Juni 2018

Sehr geehrter, lieber Dr. Schleidgen, Es freut uns Sie und Ihre Frau in Edingen für eine kurze Zeit weil auf der Durchreise nach der Picardie willkommen zu heissen. Sie haben wieder einmal an der Sitzung des wissenschaftlichen Kuratoriums der Arenberg Stiftung aber dieses Mal als Gast, teilgenommen und zwar weil ich Sie gebeten hatte über Ihr Werk zu berichten. Es handelt sich um ein über 450 seitiges Inventar des herzoglich arenbergischen Archivs in Edingen. Der Band erscheint gleichzeitig als Band n°124 in der Reihe der Veröffenttlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz und als Band n°64 in der Reihe der Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen.

Der dritte Band der Inventarreihe erschliesst die 1997 nicht berücksichtigten Urkunden des 17 und des 18 Jahrhunderts des Bestandes ‘Deutsche Besitzungen’, ergänzt um Urkunden des 12 bis 16 und Briefe des 14 bis 17 Jahrhunderts. Die in 733 Regesten erschlossenen Dokumente geben detailreiche Einblicke in den Alltag der Dynasten wie der ‘kleinen Leute’ in den Eifelterritorien, die bis zum Ende des 18 Jahrhunderts im Besitz des Hauses Arenberg waren bzw im Erbgang an das Haus Arenberg gekommen sind. Sie lassen aber auch die familiären, politischen und herrschaftlichen Verflechtungen der hier handelnden Familie erkennbar werden, die weit über den Eifelraum hinaus von Westfalen bis an den Oberrhein, von den Niederlanden bis Nordfrankreich, Österreich, Italien und Spanien reichen.

Dieses Werk ergänzt : das Inventar des herzoglich arenbergischen Archivs in Edingen, Teil 1, bearbeitet von Peter Brommer, Wolf-Rüdiger Schleidgen und Theresia Zimmer, im Jahr 1984 als Band 36 in den Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz erschienen und das Inventar des herzoglich arenbergischen Archivs in Edingen, Teil 2, bearbeitet von Christian Renger, zum Druck gebracht von Johannes Mötsch, im Jahr 1997 als Band 75 in den Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz erschienen. Ein Jahr früher, also im Jahr 1996, erschien das Inventar der Quellen zur Geschichte der Herzöge von Arenberg im Österreichischen Staatsarchiv Wien (Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Kriegsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv), als Band 69 in den Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz. Dieser Band wurde von Eva-Katharina Ledl im Alleingang bearbeitet.

Et nous espérons pouvoir terminer le travail d’inventorisation et de description des parchemins les plus anciens et les plus précieux appartenant aux archives de la Maison d’Arenberg grâce au précieux concours du dr. Claude de Moreau de Gerbehaye, membre du comité scientifique de la Fondation d’Arenberg et auteur parmi d’autres ouvrages d’un inventaire remarqué des quatre seigneuries du duché d’Arschot, à savoir Arschot, Bierbeek, Héverlée et Rotselaer. Le dr. de Moreau s’attachera plus particulièrement aux documents de langue française qu’il s’agit de rendre encore accessibles à la recherche.

Laten wij nog iets over dr. Schleidgen zeggen. Dr. Schleigden kwam naar Edingen als jonge man en leerde toen de archivaris van de Kapucijnen, ook archivaris van het Huis Arenberg, kennen. De meeste van ons kunnen zich nog graag aan pater Jean-Pierre Tytgat herinneren. Dr. Schleidgen heeft dus een lange tijd in het toenmalige klooster der Kapucijnen gewerkt om de eerste inventaris onder leiding van prof. dr. Franz Josef Heyen te realizeren. Hij is geen monnik/kapucijn geworden maar later directeur van het Nordrhein-Westfälisches Hauptstaatsarchiv, lid van de directie van de Duitse Arenberg stichting en lid van het wetenschappelijke comité van de Belgische Arenberg stichting.

Was ich persönlich bei Dr. Schleidgen ganz besonders schätze ist, dass Dr. Schleidgen ein Mann seines Wortes ist. Vor vielen Jahren, hatten wir uns über diesen letzten Band unterhalten und er hat geliefert. Hut ab für die Zähigkeit, die Geduld und den Hang zur Perfektion die ihr Markzeichen sind. Weil Sie bereits die Arenbergische Silbermedaille vor Jahrzehnten erhalten haben, blieb uns nichts anders übrig als Ihnen dieses Mal die Arenbergische Verdienstmedaille in Gold zu verleihen. Die Medaille wird nur selten gegeben und nur für aussergewöhnliche Verdienste in Sachen Geschichte und Kultur. Dieser Band, ihr Band, erschliesst einen neuen Teil der Geschichte der Eifel und schliesst die Lücke die Band 2 noch offen liess. Wir danken Ihnen sehr herzlich für die grossartige Leistung und wünschen Ihnen eine gute Gesundheit und viele glückliche Jahre.

Die Medaille wird nur selten gegeben und nur für aussergewöhnliche Verdienste in Sachen Geschichte und Kultur.