Arenberger Frauen. Fürstinnen, Herzoginnen, Ratgeberinnen, Mütter. Frauenschicksale im Hause Arenberg in sieben Jahrhunderten

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Details

Schriftleiting: Peter Neu

Year

2006

ISBN number

9783931014711

Language

German

Arenberger Frauen. Fürstinnen, Herzoginnen, Ratgeberinnen, Mütter. Frauenschicksale im Hause Arenberg in sieben Jahrhunderten

Auf 400 Seiten entstand ein Buch, an dem elf Autoren aus fünf europäischen Ländern mitgearbeitet haben. Sie sind den Schicksalen von 28 Frauen des Hauses Arenberg in sieben Jahrhunderten nachgegangen.

Jahrelange Recherchen und umfangreiche Studien in Archiven in Wien, Brüssel, München, Düsseldorf, Karlsruhe, Besancon und Valencia waren erforderlich, um das Werk zustande zu bringen. Die Arenberger haben seit dem 17. Jahrhundert nicht nur in der Eifel, sondern auch in der großen Politik zeitweilig eine wichtige Rolle gespielt. Auch als Feldherrn, Diplomaten und Ratgeber übten sie in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und dem heutigen Belgien großen Einfluss aus.

Heinz-Günther Borck, Direktor des Landeshauptarchivs Koblenz, sprach während der Vorstellung des Werks von den "herrlichen Taten der Frauen, die im Verborgenen liegen". Die Arenbergerinnen hätten Klugheit, Tüchtigkeit und Einfluss besessen und sich als geschickte Diplomatinnen entpuppt.

Klappentekst

In der Geschichte des herzoglichen Hauses Arenberg spielen einige Frauen seit dem 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle.

Die Herren der Arenburg in der Eifel, die sich seit dem Anfang des 16. Jahrhundert Grafen nennen durften, verdankten es 1576 einer Frau, dass Kaiser Maximilian II. ihnen den Titel "Gefürstete Grafen" verlieh. Es war Margaretha von der Marck-Arenberg, der diese Standeserhebung gewährt wurde. Margaretha spielte in den Niederlanden, im Rheinland und am Kaiserhof eine wichtige Rolle.

Schließlich erhielt die Familie 1644 den Titel "Herzöge von Arenberg". Es war wieder eine Frau und vor allem deren Familie, die entscheidend zu dieser erneuten Standeserhebung beitrugen: Philipp Franz hatte die Tochter des spanischen Vizekönigs Francisco de Borja, Herzog von Gandia, geheiratet.

Aber auch andere Frauen der Familie haben entscheidende Anstöße gegeben und Großes bewirkt. In diesem Band beschreiben elf Autoren das Schicksal von 28 Frauen der herzoglichen Familie von Arenberg.

Auf dem Umschlag sind fünf adelige Damen des 17./18. Jahrhunderts dargestellt, deren Namen nicht bekannt sind.

Wahrscheinlich handelt es sich bei den Personen um Mitglieder der Familie von Arenberg. Die Gemälde befinden sich heute in der Katholischen Universität Löwen, Kunstpatrimonium.