Arenberg Stiftung

Geschichtspreise 'Herzog von Arenberg'
Verfahren

Verfahren

  1. Die Arenberger Geschichtspreise werden alle zwei Jahre von der Arenberg Stiftung vergeben, um Veröffentlichungen auszuzeichnen, die in exzellenter und innovativer Weise zum Verständnis der Geschichte, Kultur und Geistestradition Europas beitragen. Werke, die einen originellen und breiten Ansatz haben und gleichermassen sich an eine gelehrte und eine breite Öffentlichkeit wenden, können eingereicht werden.
    1. 1 – Der Arenberger Europäische Geschichtspreis:
      Der Arenberger Europäische Geschichtspreis, der mit 4.000 Euro dotiert ist, wird für das beste Werk vergeben, das neues Licht auf die europäische Geschichte wirft. Der Auswahlausschuss, der von den Mitgliedern des wissenschaftlichen Kuratoriums der Arenberg Stiftung gebildet wird, legt einen besonderen Augenmerk auf Arbeiten zu den ehemaligen Siebzehn Provinzen der Niederlande, zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (insbesondere zum Rheinland und Westfalen) und zu Nordfrankreich oder auf Werke, die eine komparatistische Herangehensweise haben.
    2. 2 – Der Arenberger Hausgeschichtspreis
      Der Arenbeger Hausgeschichtspreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, wird für das beste Werk vergeben, welches auf den Sammlungen des Hauses Arenberg fußt, die sich unter anderem in Arras, Brüssel, Cambrai, Douai, Düsseldorf, Edingen/Enghien, Koblenz, Löwen, Osnabrück, Paris, Salzburg und Wien befinden.

2. Die Preisgelder sind nicht teilbar. Sie werden auch nicht erhöht, falls im Einzelfall einer der Preise nicht vergeben wird.

3. Die beiden Preise werden alle zwei Jahre für Werke vergeben, die auf Niederländisch, Englisch, Französisch oder Deutsch verfasst sind. Nach vorheriger Rücksprache mit dem Sekretariat der Arenberg Stiftung können gegebenenfalls auch Werke in anderen europäischen Sprachen eingereicht werden.

4. Die eingereichten Werke müssen in den beiden Jahren, die der Preisverleihung vorhergehen, veröffentlicht worden seien.

5. Sowohl Werke, die in Einzelautorenschaft, als auch Werke, die von mehreren Autoren stammen, können eingereicht werden. Üblicherweise werden Monographien oder Sammelbände, die kürzere Beiträge zusammenbringen, eingereicht. Für den Arenberger Europäischen Geschichtspreis können nur veröffentlichte Werke  eingereicht werden, während für den Arenberger Hausgeschichtspreis auch unveröffentlichte Werke infrage kommen.

6. Der Auswahlausschuss behält sich für den Arenberger Hausgeschichtspreis das Recht vor, in Ausnahmefällen ein literarisches Werk (in Form von Dichtung oder Prosa), eine musikalische Komposition, eine künstlerische Schöpfung (Malerei, Bildhauerkunst, graphische Darstellung), eine in den Bereich der Baukunst gehörende Leistung, eine Klassifizierungs – bzw. Restaurierungsarbeit von Archivmaterial zu honorieren. In diesem Fall kann der Auswahlausschuss auf externen Antrag oder auf eigene Initiative tätig werden.

7. Die Gewinner der Preise werden von einem Auswahlauschuss bestimmt, dessen Zusammensetzung und Tätigkeit in einer gesonderten Regelung festgehalten sind.

8. Werke müssen in zweifacher Ausfertigung mit einem klaren Hinweis, ob sie für den Arenberger Europäischen Geschichtspreis oder für den Arenberger Hausgeschichtspreis gedacht sind, eingereicht werden. Ferner werden der Name, der Titel, die Adresse und die Telefonnummer der Autorien benötigt. Wenn möglich, bittet die Arenberg Stiftung um zusätzliche Zusendung einer elektronischen Version der zu einreichenden Werke.

9. Alle zur Auswahl kommenden Werke müssen bis zum 31. Januar des Jahres der Preisverleihung bei der Arenberg Stiftung eingereicht worden sein.

10. Die Mitglieder des Auswahlauschusses oder Verlagshäuser können Preiskandidaten auch auf eigene Initiative vorschlagen. Dabei gilt dieselbe Frist wie für Eigenbewerbungen.

11. Die Arenberg Stiftung behält sich das Recht vor, eingereichte Werke für ihr Archiv einzubehalten.

12. Der Auswahlauschuss kann sich zur Beurteilung der eingereichten Werke bei Bedarf auch der Mitwirkung von Spezialisten bedienen.

13. Alle von der vorliegenden Regelung nicht vorgesehenen Fälle werden nach Absprache mit der Arenberg Stiftung vom Auswahlauschuss geregelt.

14. Die Preise werden an einem Ort und an einem Datum, die vom Auswahlauschuss bestimmt werden, verliehen, normalerweise im Herbst des Jahres, in dem der Preis verliehen wird.

Kontaktadresse:
Arenberg Stiftung, Edingen - Enghien
6-8 rue de l'Yser, B-7850 Enghien, Belgium
Tel/fax : ++32 (0)2.3959141
E-mail : aca@skynet.be

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